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Einfluss devitaler Zähne auf Vollkeramikkronen und entsprechende Behandlungen

healthy tooth anatomy and dental shade comparison

Gesunde Zähne haben eine hellgelbe Farbe. Allerdings haben manche Menschen Zähne, die braun, grau oder sogar schwarz erscheinen. Wenn eine solche Verfärbung nicht durch Karies oder Verfärbungen verursacht wird, handelt es sich höchstwahrscheinlich um nicht vitale Zähne (zellstofflose Zähne).

Ursachen

Nicht lebenswichtige Zähne können durch verschiedene Faktoren verursacht werden, am häufigsten durch Zahntrauma und Karies. Ein Zahntrauma kann das Gewebe rund um die Zahnspitze schädigen und eine Embolie im periapikalen Gewebe und im Wurzelkanalgewebe verursachen, was schließlich zu einer Nekrose der Pulpa führt. Auch schwere Karies kann die Zahnpulpa zerstören. Sobald die Pulpa abstirbt, verliert der Zahn seine Blut- und Nährstoffversorgung, was zu dunklen Verfärbungen und gelegentlichen Schmerzen führt.

Mechanismus der Verfärbung

Das Zahnmark und die dazugehörigen Blutgefäße verbinden den Zahn mit dem Alveolarknochen. Nach einer Pulpanekrose erhält der Zahn keine Nährstoffe mehr und verfärbt sich allmählich. In schweren Fällen kann es zu einer Entzündung des umliegenden Knochengewebes kommen. Durch eine Wurzelkanalbehandlung können Entzündungen wirksam beseitigt werden, die Nährstoffversorgung des Zahns kann jedoch nicht wiederhergestellt werden, so dass die Verfärbung bestehen bleibt. Der Zahn kann sich zunächst mattgelb verfärben und mit der Zeit allmählich graubraun werden, was die Gesichtsästhetik beeinträchtigt.

Mögliche Risiken

Bei nekrotischer Pulpa ist eine rechtzeitige Wurzelkanalbehandlung unerlässlich. Unbehandelt breitet sich die Infektion auf den Alveolarknochen und das parodontale Gewebe aus. Die Pulpakammer ist ein geschlossener Raum mit nur dem apikalen Foramen als Auslass. Eine unbehandelte Pulpitis führt dazu, dass Mundbakterien in den periapikalen Bereich eindringen und eine periapikale Parodontitis auslösen, gefolgt von Schmerzen und Zahnabszessen. Langfristig führt die mangelnde Ernährung zu Zahnverfärbungen, Lockerungen, Brüchen und sogar Zahnverlust.

Auswirkungen verfärbter, nicht vitaler Zähne auf Vollkeramikkronen und -lösungen

Verfärbungen devitaler Zähne breiten sich von der inneren Zahnstruktur nach außen aus, wobei sich dunklere Farbtöne tief im Inneren konzentrieren. Aufgrund der natürlichen Transluzenz von Vollkeramikkronen wird der dunkle Farbton des darunter liegenden präparierten Zahns durch die Krone hindurchscheinen und den ästhetischen Gesamteffekt beeinträchtigen.

Klinisch unerlässlich Bei der Identifizierung eines nicht vitalen Zahns müssen Zahnärzte die Zahntechniker deutlich darüber informieren.Anschließend trägt der Techniker einen undurchsichtigen Liner/eine undurchsichtige Schicht auf die Innenfläche der Vollkeramikkappe auf, die die dunklen Untertöne des darunter liegenden Zahns effektiv blockiert.

Wenn der Zustand des devitalen Zahns dem Labor nicht mitgeteilt wird, können Techniker eine Pulpanekrose allein anhand von Zahnmodellen nicht erkennen und werden die undurchsichtige Schicht nicht entsprechend auftragen.

Kritische Benachrichtigung

Aus diesem Grund werden Zahnärzte daran erinnert, Fälle von devitalen Zähnen vollständig dem zahntechnischen Labor mitzuteilen.

Ästhetisches Ergebnis

Ohne den opaken Liner erscheint die Vollkeramikkrone dunkel/gräulich. Die richtige Kommunikation sorgt für natürlich aussehende Restaurationen.

Labor-Workflow

Labortechniker sind auf genaue klinische Aufzeichnungen angewiesen. Vermerken Sie auf Verschreibungsformularen immer „devitaler/pulpaloser Zahn“.


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