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Gefahren einer Malokklusion

Die meisten Fälle von Malokklusion entwickeln sich während des Wachstums und der Entwicklung im Kindesalter. Sobald eine Malokklusion auftritt, behindert sie das normale Wachstum der oberen und unteren Zahnbögen oder des Kiefers, wodurch sich die Zahndeformitäten zunehmend verschlimmern.

Bei Patienten mit vorderem Kreuzbiss blockiert die umgekehrte Ausrichtung der oberen und unteren Vorderzähne das Vorwärtswachstum des Oberkiefers, was zu einer unzureichenden Entwicklung der Oberkieferlänge führt. Mittlerweile verliert der Unterkiefer die Hemmung durch den normalen Overjet und Overbite der Frontzähne; Die Vorwärtsentwicklungskraft des Oberkiefers schiebt auch den Unterkiefer weiter nach vorne. Mit zunehmendem Alter verschlimmert sich die Deformität durch die gegenseitige nachteilige Wirkung zwischen Ober- und Unterkiefer, was zu Entwicklungsdeformitäten wie einer Mittelgesichtsdepression (mittleres Drittel des Gesichts) und einer Prognathie des Unterkiefers führt und mit fortschreitender Malokklusion ein charakteristisches halbmondförmiges Gesichtsprofil bildet.

Korrekturmethoden für Malokklusion

(1) Beeinträchtigte Mundgesundheit

Engstehende und falsch ausgerichtete Zähne lassen sich nur schwer gründlich reinigen, was zu Gingivitis, Parodontitis und einem hohen Kariesrisiko führt. Eine abnormale Okklusion verschobener Zähne schädigt auch das parodontale Gewebe.

(2) Beschädigte Funktion des stomatognathen Systems

Eine schwere Malokklusion stört die normalen stomatognathen Funktionen:

Schwere mandibuläre Retrognathie und Lippeninsuffizienz führen oft zu Mundatmung und beeinträchtigter Atemfunktion;

Ein hinterer Kreuzbiss beeinträchtigt die Kauleistung;

Eine schwere mandibuläre Prognathie führt zu abnormalem Schlucken;

Durch die Kombination von schwerer mandibulärer Prognathie und offenem Biss wird die Zunge verschoben, wodurch sich die Zungen-zu-Zahn-Positionierung beim Schlucken verändert und die normale Schluckmechanik gestört wird;

Der vordere offene Biss und die ausgeprägte Unterkiefervorwölbung führen zu Störungen der Sprachartikulation;

Zahn- und Kieferfehlstellungen führen zu okklusalen Interferenzen und schränken die Bewegungen des Unterkiefers ein (Öffnen, Schließen, Vorstehen, seitliche Bewegung). Dies beeinträchtigt die Funktion des Kiefergelenks und kann organische Kiefergelenksläsionen auslösen.

(3) Negative Auswirkungen auf das Gesichtsaussehen

Malokklusion jeglicher Art kann das Erscheinungsbild des Gesichts bis zu einem gewissen Grad beeinträchtigen. Häufige sichtbare Probleme sind Lippen, die sich nicht vollständig schließen lassen, hervorstehende Zähne, hervorstehende Ober- und Unterkiefer, eine zu lange oder zu kurze Untergesichtshöhe sowie andere Mängel der Gesichtsform.

(4) Schädigung der Gesundheit des gesamten Körpers

Malokklusion schadet nicht nur Zähnen und Kiefer, sondern betrifft auch den gesamten Körper. Eine starke Zahnfehlstellung erschwert das Kauen erheblich und kann leicht zu Magenbeschwerden und Verdauungsbeschwerden führen. Abgesehen davon, dass sie unattraktiv aussehen, können Gesichtsdeformationen Menschen sozial und beruflich behindern und oft zu mangelndem Selbstvertrauen und psychischem Druck führen.

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